3. Mai 2012
Die Juso Hochschulgruppe lädt für den 11. Mai um 19:00 Uhr in der Couvenhalle (Kármánstraße 17-19) zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema “ACTA ad Acta?! – Zeit für ein neues Urheberrecht” ein. Schwerpunkt der Veranstaltung soll die Zukunft des Urheberrechts und die Rolle der Urheber sein. In intensiven Gesprächen mit renommierten Referenten soll das Thema inhaltlich weitergebracht und die Ergebnisse als konkrete Anregungen in die unterschiedlichen Entscheidungsebenen mitgenommen werden.
Die Refenten der Veranstaltung sind dabei Martin Schulz als Präsident des Europaparlaments, Alvar Freude, Sachverständiger der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, Valentina Kerst als stellvertretende Vorsitzende des Vereins “D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt” und Wendelin Haverkamp, bekannter Künstler und Satiriker.
Nach einer kurzen Schilderung der aktuellen politischen Positionierung zu ACTA und zum Urheberrecht im Internetzeithalter durch Martin Schulz stellen Alvar Freude und Valentina Kerst die Entwicklung der Kontroverse um ACTA sowie die bekanntesten Alternativmodelle eines zeitgemäßen Urheberrechts vor. Anschließend schildert Wendelin Haverkamp als Verfasser des in der Aachener Zeitung erschienenen und vielfach diskutierten Satireartikels “Künstler beklauen, aber sich bei Fratzebook verabreden: Feine Netzgemeinde” die Position der Kunstschaffenden zur Urheberrechtsdebatte vor.
„Wir verzichten dabei bewusst auf eine klassische Podiumsdiskussion und werden stattdessen nach den Eingangsstatements offen mit allen Anwesenden diskutieren, welche Alternativen es zu ACTA, dem hochumstrittenen „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“, gibt, gegen das hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen sind“, so Ye-One Rhie Mitorganisatorin der Veranstaltung.
Alle konkreten Anregungen werden dabei protokolliert und Martin Schulz auf seinen Weg zurück nach Brüssel mitgegeben. So bietet sich allen Teilnehmenden die Möglichkeit Einfluss auf die aktuellen Entwicklungen zu nehmen, indem sie ihre Ideen und Ansichten mit austauschen und teilen.
Die Juso Hochschulgruppe Aachen freut sich auf rege Diskussion und eine zahlreiche Teilnahme von Interessierten.
