„Nicht abtauchen, sondern anpacken!“ – Wie Opfer Hilfe erlangen
Juso-Hochschulgruppe beteiligt sich an Informationskampagne zum Thema K.o.-Tropfen
Immer öfter geraten in jüngster Vergangenheit Fälle an die Öffentlichkeit, in denen Menschen durch sogenannte K.o.-Tropfen unbemerkt in einen willen-und hilflosen Zustand versetzt wurden, um anschließend Raub- oder Sexualdelikte an ihnen zu begehen. Insbesondere im Umfeld von Diskotheken wurde eine erhöhte Fallzahl gerade bei weiblichen Opfern festgestellt. Aus diesem Grund startet die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Aachen gemeinsam mit der AsF Kreis Aachen, den SPD-Ortsvereinen Aachen-Mitte und Ponttor, den Jusos Stadt und Kreis Aachen sowie der Juso-Hochschulgruppe jetzt die Informationskartenaktion „Leitfaden für Freunde“. Ziel der Aktion vor und in Diskotheken der StädteRegion Aachen wird es sein, das Bewusstsein für die Gefahr von K.o.-Tropfen so zu schärfen, dass durch Kenntnis der notwendigen Handlungsabläufe den Opfern schnell und umfassend Hilfe geleistet wird.
K.o.-Tropfen sind Substanzen, die ahnungslosen Frauen und Männern heimtückisch ins Getränk gemischt werden mit dem Ziel, das Opfer wehrlos zu machen. Meistens handelt es sich bei den Tropfen um GHB. K.o.-Tropfen sind farb- und geruchslos. Meist werden die Tropfen in ein offen stehendes Getränk gegeben, so dass Betroffene sie meistens auch nicht schmecken können. Ziel sind sexuelle Handlungen – von Nacktfotos bis zu Vergewaltigungen – und Raub.
Die Juso-Hochschulgruppe macht am Samstag zusammen mit der AsF und den Jusos Aachen am 28. Januar, ab 20 Uhr in der Aachener Pontstraße und Diskotheken auf die Problematik aufmerksam.
Weitere Informationen zur Kampagne gibt es auch im Internet unter: www.ko-tropfen.jusos-aachen.de.