Inhalte 18/19

Hier findet ihr die unsere Liste aus diesem Jahr: Liste 18/19

Über uns!

Progressiv und politisch, so wollen wir uns für euch stark machen. Wir setzen uns für kritische und gute Lehre, einen Abbau unnötiger bürokratischer Hürden und eine sinnvolle Ausgestaltung der Studienpläne ein. Genauso wichtig ist uns der Bereich rund um das eigentliche Studium. Eine gute soziale Infrastruktur mit ausreichendem, bezahlbarem Wohnraum, günstigem Essen und einem breiten kostenlosen Beratungsangebot ist essentiell für ein Studium, das allen offen steht.

Gute Rahmenbedingungen schaffen wir nicht nur auf Hochschulebene, sondern durch unser starkes Netzwerk mit anderen Juso-Hochschulgruppen auch auf Landes- und Bundesebene.

Unsere Gruppe besteht aus hochschulpolitisch interessierten Studierenden der RWTH Aachen. Unabhängig von Fakultät oder Semester setzen wir uns für eine linke, soziale und feministische Hochschulpolitik ein. Dies geschieht in erster Linie durch die Mitarbeit in den verschiedensten Gremien und Arbeitskreisen der Hochschule (z.B. Studierendenparlament, Senat, etc.), gleichzeitig organisieren wir auch Info-Veranstaltungen mit hochschul- und allgemeinpolitischen Themen.

Als Juso-Hochschulgruppe Aachen vertreten wir seit Jahren eure Interessen im Studierendenparlament. In den verschiedenen Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuss, dem Sportausschuss, aber auch dem Haushaltsausschuss, bringen wir unsere konkreten Ideen ein.

Damit wir unsere Arbeit fortsetzen können, brauchen wir Deine Stimme!
Vom 25. bis 29. Juni Juso-Hochschulgruppe wählen!

Aktuelle Aktionen und Positionen, sowie weiter Information findest du auf diversen Social-Media Kanälen:

Facebook
Twitter
Instagram

Wir freuen uns auf Dich! 😀

Studentisches Engagement

Mit über 100 Initiativen und Vereinen spielt studentisches Engagement in Aachen eine große Rolle. Diese erstrecken sich thematisch über Technik, Kultur und Politik bis hin zum Sozialen. Damit diese Vielfalt auch erhalten bleibt, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.

Aktuell haben die Initiativen mit vielen Hürden zu kämpfen: Unnötiger Bürokratieaufwand und fehlende Wertschätzung der Hochschule. Wir setzen uns deshalb für eine unkomplizierte Akkreditierung und damit Anerkennung von Eigeninitiativen ein. Nur so können Probleme wie fehlende Räume und zu wenig Verständnis seitens der Hochschule angegangen werden.

Mensa

Mit der Einführung von Nährwertangaben und einheitlichen Symbolen zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Gerichten sowie Allergenen wurde ein richtiger Schritt getan.

Aber es gibt noch viel zu tun: Die Öffnungszeiten der Mensa müssen sich nach dem Studienalltag richten. Deshalb setzen wir uns für längere Öffnungszeiten ein, damit man auch nach einem langen Tag in der Uni günstig zu Abend essen kann!

Parkhaus

Das RWTH Parkhaus in der Professor-Pirlet-Straße ist eine gute Möglichkeit, damit wir Studis günstig und in Innenstadtnähe parken können. Dennoch gibt es noch Verbesserungspotenzial. Studierende, die am Wochenende beispielsweise Klausuren schreiben oder Blockseminare besuchen müssen, und nicht in Aachen wohnen, stehen so vor Problemen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Öffnungszeiten des Parkhaus’ an die tatsächlichen Studienbedingungen angepasst werden, zum Beispiel durch Öffnungszeiten am Wochenende.

Studentisches Leben

Die Themen, die die Studierendenschaft betreffen, sind vielfältig. Sie fangen im Hörsaal bei guter Lehre an und gehen bis hin zur sozialen Infrastruktur. Zu Themen wie ausreichend bezahlbaren Wohnraum und studentischer Mobilität muss die Studierendenschaft eine Haltung haben, und sich mit verschiedenen Gremien und politischen Akteur*innen auseinandersetzen.

Neben den zahlreichen und vielfältigen Kulturveranstaltungen, die der AStA seit Jahren anbietet, setzen wir uns für ein breites Angebot an politischer Bildung ein. Wir möchten aktuelle und gesellschaftliche Themen aufgreifen und die Studierendenschaft mit vielfältigen Formaten dafür begeistern.

Studentische Hilfskräfte

Du arbeitest als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni oder als Werksstudi im Unternehmen? Dann hast du Rechte! Aber kennst du diese auch und was Studierende von anderen Arbeitskräften unterscheidet?

Wir Studis sind oft in Situationen, in denen wir schnell ungerechte Bedingungen akzeptieren, um Erfahrungen zu sammeln und Geld zu verdienen. Wir werden mit Kontakten und flexiblen Bedingungen gelockt, bei denen letzten Endes doch meist nur wir selbst flexibel sein müssen. Um diese Probleme anzugehen, braucht es eine starke Vertretung für studentische Hilfskräfte an der RWTH.

Daher fordern wir:

Starke Einbindung der Vertretung für studentische Hilfskräfte
Einen flächendeckender Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte
Einen Mindestlohn von 12,50€
Umfassende Beratung zu Arbeitsverträgen an der Uni und in der Wirtschaft

Gute Lehre – Faires Studium

Das Thema Lehre verkommt, so wie viele andere, oft zur Phrasendrescherei. Damit das ein Ende hat, setzen wir uns als Juso-Hochschulgruppe für gezielte Maßnahmen ein. 

eLearning bedeutet für viele Dozierende lediglich das Hochladen von Vorlesungsfolien. Für uns geht das weiter: Online-Lernmaterialien müssen die Vorlesung und Seminare unterstützen und über sie hinausgehen, aber auch an wichtigen Stellen eigenständig stehen können.

Damit verbunden muss in den Hörsälen funktionierende und moderne Technik zur Verfügung stehen, die von den Dozierenden auch bedient werden kann.

Auch die zahlreichen wechselnden Klausurformate müssen ein Ende haben, denn diese führen dazu, dass der Schwierigkeitsgrad einer Klausur von Semester zu Semester stark variiert.

Gegen die Novellierung des Hochschulgesetzes NRW

Das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft plant derzeit die Novellierung des Hochschulgesetzes NRW. Dabei soll unter anderem das Mitspracherecht der Studierenden an der Hochschule und in den Studiengängen massiv eingeschränkt werden.

Wir als Juso-Hochschulgruppe stellen uns dagegen und fordern die Landesregierung auf, ihre Pläne zu überdenken. Das tun wir im AStA und Bündnissen in Aachen, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus auf Landesebene in Gesprächen mit anderen ASten, Hochschulgruppen und Abgeordneten. Wir setzen uns dafür ein, dass die geplanten Änderungen in der Breite der Studierendenschaft ankommen und diskutiert werden. Denn es braucht uns alle, um die Pläne zu kippen!

Gleichstellung

Die Uni, ein Ort für Sexismus? Abseits von öffentlich geführten Debatten über Gleichstellung ist das oft Alltag für viele Frauen. Seien es abschätzige Kommentare über das Aussehen, Hinterherpfeifen oder Diskriminierung, ob durch andere Studierende oder Angehörige der Universität. Hiermit muss endlich Schluss sein! Der Feminismus ist eine unserer wichtigsten Leitlininen!

Deshalb fordern wir:

  • Mehr Offenheit im Diskurs über Sexismus, stärkere Aufklärung der Dozierenden durch die Hochschule
  • Konsequentes Vorgehen gegen Seximus!
  • Schaffung von Schutzräumen
  • keine dunklen Ecken auf dem Campus
  • Keinen Sexismus auf der RWTH Facebookseite!
  • Kein Geld für Eigeninitiativen, die mit geschlechterdiskriminierenden Motiven werben oder deren Angebote sich nur an privilegierte Gruppen richtet. Mittel der Studierendenschaft sollen nur für Veranstaltungen ausgegeben werden, die allen Studierenden offen stehen

Kein Fußbreit dem Faschismus!

„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung.“

Theodor W. Adorno

Die rechtsmotivierten Straftaten haben in den letzten Jahren rapide zugenommen. Wir sind uns einig: Jede Form von Gewalt, ungeachtet ihrer Motivation und vermeintlichen Legitimation, ist ein Angriff auf unsere Werte. Aber auch der Rechtspopulismus stellt ein zunehmend großes Problem für unsere Gesellschaft dar. Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 bringen es zum Ausdruck: Rechtspopulisten*innen finden Anklang – auch in den Reihen der bürgerlichen Mitte – und das, obwohl sich ihre zurechtgelegten Argumentationen bei genauerer Betrachtung als unhaltbar herausstellen.

Der Ausgangspunkt und das Ziel unserer Politik stellt die gleiche Würde aller Menschen dar. Gerade Studierende stehen in einer besonderen Pflicht, dem bürgerlichen und unterschwelligen Rassismus entgegenzuwirken. Für uns ist es daher wichtig, dass die RWTH weiterhin international bleibt und offen für alle Menschen aus allen Nationen. Daher möchten wir mit euch Projekte gegen rechtes Gedankengut starten und fortführen, den kulturellen Austausch in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen fördern und Menschen, die sich auf der Flucht befinden, helfen.

Hochschulzugang für Geflüchtete

Um die Geflüchteten schnellstmöglich zu inkludieren, ist der Zugang zu Bildung ein wichtiger Schritt. Dazu gehört natürlich auch die Hochschulbildung. Zurzeit stellen sich den Geflüchteten oft unüberwindbare bürokratische Hürden in den Weg. Sie müssen daher über die Chancen eines Hochschulstudiums und die Schritte dahin gut informiert werden und ihnen muss die nötige Beratung und Unterstützung kostenlos gewährleistet werden. Der AStA muss hier zusammen mit der Hochschule eine zentrale Anlaufstelle mit den nötigen Mitteln zur Verfügung stellen.

Wer denkt bei der Flucht im Bürgerkrieg schon an das Abiturzeugnis?

Neben einem erweiterten Beratungsangebot brauchen wir Änderungen beim Hochschulzugang. Wir setzen uns auf NRW-Ebene dafür ein, dass Hochschulen flächendeckend kostenfreie Methoden zur Erteilung der Hochschulzugangsberechtigung entwickeln und anbieten. Darüber hinaus müssen kostenlose Sprachkurse angeboten werden, um die notwendigen Sprachkenntnisse erwerben zu können.

Semesterticket

Dank Solidaritätsprinzip bewegen sich Studis in NRW günstig im Nahverkehr, die Solidarität kann aber noch viel weiter reichen! Bis zum Sommersemester 2014 konntest du ab 19 Uhr und am Wochenende eine weitere Person auf deinem Ticket mitnehmen. Bei den letzten Verhandlungen Mitte 2014 entschied sich die Mehrheit im Studierendenparlament gegen die Personenmitnahme. Wir nicht!

Denn Solidarität hört für uns hier nicht auf. Mit einer Personenmitnahme am Wochenende und ab 19 Uhr bist du auch mit Nicht-Studis kostenlos im AVV unterwegs. Deswegen werden wir uns dafür einsetzen, dass das nächste Semesterticket wieder eine Personenmitnahme beinhaltet.